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Prototypen Erstellung durch Lasersinter-Technik

Beim Laser-Sintern oder auch Laser-Sintering (LS) bildet ein Pulver, das über einen Laserstrahl örtlich angeschmolzen und verbunden wird, den Rohstoff für das spätere Modell. Auch hier erfolgt der Aufbau schichtweise, durch die Körnigkeit des Materials ergeben sich aber zunächst etwas raue Oberflächen.

Laser-Sinter-Prototypen sind temperaturbeständiger und belastbarer und daher für Funktionstests geeignet.

Wie funktioniert Lasersintern?

Beim Lasersintern werden beliebige dreidimensionale Geometrien Schicht um Schicht erzeugt. Selbst Werkstücke, die sich in konventioneller mechanischer oder gießtechnischer Fertigung nicht herstellen lassen sind dadurch machbar.

Hierzu wird ein Laserstrahl nach den umgewandelten Daten eines CAD-Programmes gesteuert. Der Laserstrahl trifft auf einen pulverförmigen Werkstoff wie z.B. Polyamid 12, welcher zuvor mit Hilfe eines Wischers vollflächig in einer Schichtdicke von 0,01 bis 0,15 mm verteilt wurde. An den belichteten Stellen werden die Pulverpartikel durch Anschmelzen miteinander verbunden und bilden dadurch eine fertige Schicht des späteren Bauteils. Anschließend wird die Bauplattform um die Schichtstärke abgesenkt und der Prozess wiederholt sich mit einer neuen Schicht Pulver.

Das nicht belichtete Pulver dient bei überhängenden Geometrien gleichzeitig als Stützkonstrukt.

Nachbearbeitung

Bedingt durch das pulverförmige Ausgangsmaterial weisen die durch Lasersintern entstandenen Bauteile eine rauere Oberfläche auf, als beispielsweise beim Stereolithografie-Verfahren. Die Bauteile werden aus dem Pulverbett befreit und in einer Sandstrahlanlage von dem anhaftenden Pulver gesäubert.

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Weiterführende Links:
» Wikipedia.de - Prototyp
» Wikipedia.de - Stereolithografie