
Stereolithografie-Modelle bilden in der Regel den Prototyp für einen späteren Vakuumguß.
Ausgangsmaterial ist ein flüssiges Harz, das durch einen computergesteuerten Laserstrahl schichtweise durch Polymerisation ausgehärtet wird.
Die Schichtdicken von bis zu 0,05 mm erlauben eine sehr präzise Wiedergabe selbst kleinster Details, so dass sich die Stereolithografie vor allem für einen Prototyp, Präsentations- und Designmodelle eignet.
Ein Prototyp kann nur rein äußerlich oder auch technisch dem Endprodukt entsprechen. Ein Prototyp dient als Vorbereitung einer Serienproduktion aber auch als Einzelstück.
Da bei der Herstellung eines Prototyp noch nicht die Fertigungsmöglichkeit einer Massenproduktion zur Verfügung steht, sind diese in der Regel teurer als die späteren Serienmodelle.
Auf Basis des allgemeinen Modells wird der Prototyp geplant. Der Prototyp stellt somit ein Modellmuster dar, das als Modell betrachtet wird. Dieses Vorab-Exemplar der späteren Serienfertigung wird zur Erprobung von Eigenschaften herangezogen.
Das Stereolithografie - Verfahren zur Erstellung eines Prototyps arbeitet ähnlich dem Lasersintern. 3D-CAD-Daten werden in 2D-Querschnitte umgewandelt, ein UV-Laserstrahl bildet die Konturen der Schichten auf flüssigem Polymerharz.
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