
Beim Wachsmodellverfahren werden die Wachslinge mit Hilfe der Stereolithographie (Urmodell) und einer Silikonform zunächst vervielfältigt. Anschließend wird der Formstoff aufbereitet und das Modell mit Einguss- und Entlüftungskanälen versehen. Nun folgt die Ummantelung des Modells mit Formstoff / Einbettmasse; es entsteht die so genannte Grünform.
Der Metallguss mittels Wachsmodellen eignet sich ideal für die Herstellung von voll funktionsfähigen Prototypen im Maschinenbau bzw. Elektroindustrie. Chemie- und hitzebeständige Motorenteile wie z.B. Ölwannen, Sauganlagen oder Achsträger lassen sich damit ebenso herstellen, wie mechanisch beanspruchte Teile (z.B. Achsträger oder Getriebegehäuse).
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